Der Nutzen von Gemüse und Obst

Mehrwert pflanzlicher Nahrung gegenüber Junkfood und Fleisch

Wissenschaftler der Havard Universität sind der Meinung, dass der Kauf pflanzenbasierter Lebensmittel die vermutlich beste Investition in eine ernährungsbasierte Gesundheit darstellt. Auf Basis eines Nährwert-Kosten-Vergleichs liefert Gemüse einen sechsmal höheren Wert als stark verarbeitete Lebensmittel (Junkfood) und einen achtundvierzig mal höheren Wert als Fleisch.

Es kommt bei der Auswahl der Lebensmittel auf den Anteil an Nährstoffen, wie z.B. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe an. Dabei wird von wissenschaftlicher Seite immer wieder festgestellt, dass Obst und Gemüse aus biodynamischen Anbau mehr gesunde Inhaltsstoffe enthält, als konventionell angebaute Feldfrüchte.

Das wird von den verschiedenen Wissenschaftlern darauf zurückgeführt, dass bei biologischem Landbau die Bodenflora gesünder ist, was den Pflanzen hilft, Stoffe aus dem Boden aufzunehmen, wie zum Beispiel Mineralien, aber auch der Nicht-Gebrauch von Pestiziden, der dazu führt, dass die Pflanzen dazu gezwungen werden selbst mehr Abwehrstoffe zu produzieren, also die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe.

Fleischkost führt zu 8x höherem Risiko für Darmkrebs

Um nochmal auf die Vorteile einer Pflanzen-basierten Kost zu kommen: Vergleicht man Mischköstler, deren Kost sehr viel Gemüse und wenig Fleisch enthält mit denen, die im Gegenteil sehr viel Fleisch und nur sehr wenig Gemüse essen, so besteht bei letzteren ein achtfach höheres Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Das amerikanische National Institutes of Health führte eine zehnjährige Studie an 545.000 Probanden im Alter von fünfzig bis einundsiebzig Jahren im Zusammenhang mit Fleischverzehr und Sterblichkeit durch. Dabei kamen sie auf ähnliche Ergebnisse wie die Havard Leute. Sie haben den Verzehr von Fleisch mit einem erhöhten Risiko an Krebs und Herzkrankheiten zu sterben bzw. allgemein frühzeitiger zu sterben in Verbindung gebracht. Faktoren, das Menschen mit einem erhöhten Fleischverbrauch auch insgesamt ungesünder leben, in dem sie weniger Sport treiben, rauchen und auch nicht genügend Obst und Gemüse essen, wurden rechnerisch mit berücksichtigt.

Welcher Faktor ist hier ausschlaggebend?

Unter starken Verdacht steht das an Hämoglobin gebundene Eisen, bzw. die große aufgenommene Menge von diesem im Muskelfleisch und Blut.

Paracelsus: “ Alle Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift – allein die Dosis macht, das ein Ding‘ kein Gift ist. “

Die Aufnahme von pflanzlich gebundenes Eisen kann der Körper sehr gut steuern, dass von tierisch gebundenen Eisen nicht.

Alles was der Körper braucht, um aus Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüssen, Samen, Trockenobst und dunkelgrünem Blattgemüse eine ausreichende Menge an Eisen aufzunehmen, ist die ausreichende Zufuhr von Vitamin C. Der Vitamin C-Gehalt einer einzigen Orange kann die Eisenaufnahme um das drei- bis sechsfache erhöhen. Man sollte aber dabei auf den gleichzeitigen Konsum von schwarzem Tee verzichten. (Also zum Essen nicht Tee trinken, sondern vielleicht frisch gepressten Orangensaft.)

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