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Alternative Krebstherapie und Krebsprophylaxe

Die Krebszahlen in den westlichen Industrienationen steigen von Jahr zu Jahr. (Laut neuester Nachrichten geht man inzwischen davon aus, dass jeder zweite Deutsche innerhalb seines Lebens einmal die Diagnose Krebs erhalten soll.) Und das, trotz der riesigen Ausgaben im Gesundheitsbereich. Statt Prävention steht eine immer teurere Therapie im Fokus. Die Verhältnismäßigkeit zwischen Kosten und Nutzen stimmt schon lange nicht mehr. Das Menetekel des Krebstodes verpflichtet die Verantwortlichen der Krankenkassen dazu, jeden Preis einer neu entwickelten Therapie der etablierten Pharmariesen zu bezahlen, egal welchen Nutzen letztendlich der Patient davon hat. Es wird langsam Zeit, aus diesem Hamsterrad herauszutreten und sich Gedanken zu machen, was der Menschheit wirklich helfen kann, Krebs, aber auch andere Zivilisationskrankheiten, hinter sich zu lassen oder zumindest zu reduzieren. Letztendlich gilt: Eine gute Prophylaxe ist besser und günstiger als jede noch so gute Therapie.

Die Faktoren der Krebsentstehung können auf verschiedenen Ebenen lokalisiert werden

  • Zwischenzellmatrix
  • Zellstoffwechsel & Mitochondriopathie (Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen)
  • Ernährung
  • Darmflora
  • Psychoneuroimmunologisch
  • Immunsystem

Krebs ist das Endstadium einer chronischen Erkrankung, die ihren Ursprung in der Veränderung der Homöostase und dem Milieu der Zwischenzellmatrix hat. Diese Matrix ist die Transitstrecke der Nährstoffe und des Sauerstoffs für die einzelne Zelle von der Kapillaren bis zur äußeren Zellmembran und das Auffangbecken für ausgeschiedene Stoffwechselrestprodukte, die die Zellen verlassen müssen. Sie wird als Vorniere bezeichnet und ist der Ursprung der Lymphe. In ihr enden die Nervenbahnen. Auf der einen Seite stellt sie die Flüssigkeit dar, in der unsere Zellen schwimmen wie im Urmeer (die Salzkonzentration entspricht hier genau der des damaligen Meeres, als wir an Land gingen) und auf der anderen Seite durchziehen sie Kollagenfasern, die dem ganzen die nötige Stabilität geben. Dieser Raum läuft Gefahr zugemüllt zu werden, wenn die Ausscheidung dieser Stoffwechselrestprodukten (sog. Schlackenstoffen) nicht mehr richtig funktioniert, wenn sich zum Beispiel, durch hohen Blutzuckerspiegel bedingt, Zuckermoleküle an die Kollagenfasern chemisch binden, oder wenn Reste einer Infektion nicht mehr vollständig abtransportiert werden. Da der Blut-pH-Wert in einem sehr engen Bereich nur variieren darf, werden hier auch überschüssige Säuren geparkt. Wichtig ist hier Pischinger zu erwähnen. Pischinger ist einer der Pioniere, der die Grundsubstanz unter die Lupe genommen hat. Keine Zelle kann ohne ein adäquates extrazelluläres Milieu auf Dauer gesund bleiben(1).

Schematische Darstellung der Grundmatrix
Die Grundmatrix nach Pischinger – Transitstrecke für Nährstoffe und Sauerstoff zwischen Blutgefäßen und Zelle/Gewebe(Parenchym)

Auch der Stoffwechsel der einzelnen Körperzelle ist ein entscheidender Faktor in der Tumorgenese. Wissenschaftler in der Tumorforschung gehen davon aus, dass jeder Mensch täglich etwa 1 Mio. mutierte Zellen entwickelt. Davon muss nur eine sich zur Tumorzelle entwickeln, damit ich Krebs bekomme. Normalerweise erkennt die Zelle Fehlfunktionen, so dass frühzeitig Gegenmaßnahmen, wie der programmierter Zelltod (die Apoptose) oder die Autophagie (Selbstverdauung) eingeleitet werden können (Die Einleitung dieser Programme hängt von funktionierenden Mitochondrien ab. ). Auch werden einfache Mutationen in der DNA schnell wieder repariert. Erst wenn diese Mechanismen nicht mehr greifen oder ausgeschaltet werden, kommt es zum ungebremsten Zellwachstum. In diesem Zusammenhang muss man Warburg erwähnen. Er hatte schon vor über 80 Jahren postuliert, dass in der Krebszelle der Stoffwechsel von Verbrennung auf Gärung umgeschaltet wird. Nach Jahrzehnten der Ablehnung dieser These, wurde diese inzwischen wissenschaftlich bewiesen. So zeigen z.B. eigentlich gesunde Hepatozyten (Leberzellen), denen man die normale Zellatmung künstlich abschaltet, ungebremstes Wachstum(2).

Krebs ist eine, im hohen Maße, vom eigenen Verhalten beeinflussbare Erkrankung. Weißes Fettgewebe ist der Hauptproduzent Tumor-stimulierender, inflammatorischer (entzündungsfördernder) Wachstumsfaktoren. Die Bildung dieser Faktoren kann durch Bewegung gemindert und damit Tumor-Wachstum gehemmt werden.(3)

Bekannte Faktoren der Tumorentstehung

Ich kann aber auch vom Verhalten meiner Eltern und Großeltern positives oder negatives mitbekommen haben. Stichwort hier ist die Epigenetik. Welches Verhalten sich wie auf mich auswirkt, gehört zu einer guten Gesundheitserziehung von Klein auf an. Wenn man sieht, wie viel Zucker schon im Kindergartenalter konsumiert wird, braucht man sich nicht zu wundern, dass fast die gesamte Gesellschaft über kurz oder lang an einer der zahlreichen Zivilisationskrankheiten erkrankt. Auch die Ernährung vor und während der Schwangerschaft wirkt sich auf das gesamte Leben des Heranwachsenden, aber auch künftiger Generationen, aus.

Was ist Epigenetik?
Wenn ich meine Gene mit einer Bibliothek vergleichen
würde, dann müsste ich wahnsinnige viele Bücher
auf kleinstem Raum zusammenpferchen. Dazu würde
ich sie in Kartons packen und diese stapeln. In so ver-
packten Büchern kann ich aber weder lesen, noch kann
ich bestimmte Informationen suchen. Deshalb klebe ich
auf die Kartons Aufkleber, damit ich gezielt das Buch
raus nehmen kann, dessen Inhalt ich benötige. Das
macht die Zelle mit meinen Genen mit Methyl-Molekülen.
Das bezeichnet man Methylierungsmuster. Dieses wird
auf die nächste Generation übertragen. Meine Nahrung,
meine Psyche oder auch meine Erkrankungen können
sich hier widerspiegeln.

Und auch der Konsum von zu viel Fleisch, möglicherweise noch aus Massentierhaltung, stellt einen Faktor dar, der sich auf vielen Ebenen negativ zum Beispiel auf meine Darmflora oder mein Immunsystem auswirken kann. Insgesamt stellt die Art meiner Ernährung also einen wichtigen Faktor in der möglichen Entwicklung von Tumoren dar(4). Die Zusammensetzung meiner Nahrung wirkt sich entscheidend auf meine Darmflora aus. Der Anteil an Ballaststoffen, wie viel Antibiotikareste in meinem Fleisch sind, wie viel Zucker und isolierte Kohlenhydrate ich mir zuführe, die Menge an Konservierungsstoffen in meinen Lebensmitteln, all das wirkt sich auf die Zusammensetzung und die Artenvielfalt in meinem Darm aus. Natürlich wirkt sich hier auch die Häufigkeit der Einnahme von Antibiotika aus. Dabei gibt es deutliche Hinweise, die zeigen, dass eine gute Darmflora mein Immunsystem stärkt und meinem Körper hilft, sich gegen Krebs zu wehren. Auch gibt es Hinweise aus Tierversuchen, dass die Zusammensetzung des Mikrobioms die Wirksamkeit einer Chemotherapie beeinflussen kann(5).

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die psychische/soziale Hygiene (mein Innenleben und mein soziales Umfeld). In der Psychoneuroendokrinoimmunologie versucht man Licht ins Dunkel zu bringen, wie Psyche, Nervensystem, Hormonsystem und das Immunsystem miteinander wechselwirken(6). So führt ein ständiger Dauerstress zu einer Dysbalance in meinem Hormonsystem, was wiederum sich negativ auf mein Immunsystem auswirkt.

Aber auch die kontinuierliche Schwächung des Immunsystems, durch unnötige Antibiotika- oder Kortisontherapie (z.B. gegen Marginalitäten wie Akne oder verrenkter HWS) sorgen nicht dafür, dass die Bevölkerung im Durchschnitt gesünder wird. Neueste Studien am MIT belegen, dass eine Antibiotikatherapie mein Immunsystem schwächt.(7) Und Cortison ist ein Immunsuppressiv (also mein Immunsystem wird unterdrückt – neben der Tatsache, dass es Hyperglykämie (Diabetes), Hyperlipidämie (erhöhte Blutfettwerte) führen kann und eine Fettleber macht(8))

Alternative/Komplementäre Krebstherapien am Beispiel:

  • Misteltherapie
  • Christrose
  • Allium sativum (Knoblauch)
  • Brokkoli (Sulforaphan)
  • Rote Beete (roh)
  • Mykotherapie
  • Bewegung und Ausdauersport

Misteltherapie zeigt in Studien(9,10) seine Wirksamkeit aufgrund seiner Inhaltsstoffe, wie Lektine oder Triterpene. Dabei werden verschiedene Wege (extrinsisch und intrinsisch) der Apoptose-Induzierung (programmierter Zelltod) aktiviert. Auch begleitend zu einer Chemotherapie kann die Misteltherapie helfen, die Lebensqualität zu steigern(11,12).

Christrose (Helleborus niger): Erfahrungsheilkundlich werden der Christrose analgetische, antiphlogistische, diuretische, fiebersenkende, laxante, emetische, krampflösende, antidepressive und menstruationsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Auch konnte eine zytostatische Wirkung in präklinischen Versuchen mit Tumorzellkulturen beobachtet werden(13).

Allium sativum zeigt in zahlreichen Studien eine Wirksamkeit im Abtöten von Tumorzellen(14) Auch Zwiebel und andere Lauchgewächse zeigen hier eine Wirkung(15) Und das, ohne irgendwelche Nebenwirkungen ( – außer vielleicht gelegentlichem Meteorismus :)).

Ähnlich wirksam sind auch Brokkoli(16) oder verschiedene andere Kohlarten. Bei den Obstsorten stehen vor allem die Himbeeren und Blaubeeren im Vordergrund.(17). Dabei ist zu erwähnen, dass die krebshemmende Wirkung durch das Konsumieren des ganzen Nahrungsmittels besser ist, da in ihm eine Unzahl phytochemische Inhaltsstoffe vorhanden sind, die auf unterschiedliche Stufen der Entwicklung von Krebs Einfluss nehmen, etwas, was bei der Einnahme eines Einzelstoffes kaum möglich ist. Beim Pankreas-CA, einer Krebsart, die nur schwer zugänglich für Chemotherapie ist, wird zwar Sulforaphan (aus Brokkoli) als der eigentliche Wirkstoff zur Bekämpfung des Tumors diskutiert, trotzdem wird ein Trockenextrakt der ganzen Brokkoli-Sprossen in Kapselform in den Studien eingesetzt(18)

Rohe Rote Beete, egal in welcher Form, ob als Saft, gerieben oder zu Salat verarbeitet, kann den programmierten Zelltod und die Autophagozytose in den Krebszellen einleiten helfen.(19)

Die Mykotherapie (Pilzheilkunde) kann auch sehr interessante Studien vorweisen(20). Die vielfältigen Wirkstoffe, die sich aus ihnen isolieren lassen, zeigen sowohl zytotoxische als auch immunmodulierende Eigenschaften(21).

Auch Ausdauersport kann sowohl zur Prophylaxe(22) als auch zur Steigerung der Lebensqualität bei Krebserkrankung(23) eingesetzt werden.

Zusammenfassung

Die aufgeführten Beispiele der Therapiemöglichkeiten sind natürlich nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten und noch lange nicht erschöpft. Insgesamt betrachtet, kann also gesagt werden, dass es vielfältige Möglichkeiten der Alternativen/Komplementären biologischen Krebstherapien gibt, die man nutzen könnte. Auch muss, vor allem Gesamtgesellschaftlich betrachtet, gesagt werden, dass eigentlich kaum etwas gegen diese Epidemie der Krebserkrankungen getan wird, sondern es dem Individuum auferlegt wird, sich selbst schlau zu machen, um nicht in die Falle zu tappen. Eine Gesundheitserziehung angefangen im Kindergarten oder der Grundschule wäre ein guter Ansatzpunkt, um die Menschen in diesem Land wirklich zu erreichen. Den Hintergrund dieser Versäumnisse der Politik möge sich jeder selbst ausmalen, aber jeder von uns weiß, dass sowohl die Lebensmittelindustrie als auch die Pharmaindustrie große Umsätze machen, die natürlich kleiner ausfallen würden, wenn eine breitere Masse der Konsumenten etwas kritischer wäre.

Weiterführende Literatur

  • Béliveau R., Gingras D., „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen Krebs“, 12. Auflage, 2009, Kösel, München
  • Heine H., „Lehrbuch der biologischen Medizin – Grundregulation und Extrazelluläre Matrix“, 4. Auflage, 2015, K.F. Haug Verlag, Stuttgart
  • Singh K.K., Costello L.C., „Mitochondria and Cancer“, 2009, Springer Science and Business Media, New York
  • Schubert Ch., „Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie“, 2011, Schattauer, Stuttgart
  • Stallmach A., Vehreschild M., „Mikrobiom – Wissenstand und Perspektiven“, 2016, de Gruyter, Berlin
  • Scheer R., Alban S., Becker H., et al., „Die Mistel in der Tumortherapie 4 – Aktueller Stand der Forschung und klinische Anwendung“, 2016, KVC, Essen

(1)Pischinger A., Das System der Grundregulation, 9. Auflage, 1998

(2)Thierbach R., Schulz T.J., Isken F., et al,Targeted disruption of hepatic frataxin expression causes impaired mitochondrial function, decreased life span and tumor growth in mice, Hum. Mol. Gen., 2005, Vol. 14, P. 3857-3864

(3)Kleeberg U.R., Ernährung und Bewegung: Die Bedeutung der Lebensführung für Krebs, Deut. Zeitschr. f. Onko., 2018, Vol. 50, S. 158-162

(4)Béliveau R., Gingras D., „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen Krebs“, 12. Auflage, 2009, Kösel, München

(5)Stallmach A., Vehreschild M., „Mikrobiom – Wissenstand und Perspektiven“, 2016, de Gruyter, Berlin, S. 237

(6)Schubert Ch., Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie, 1.Auflage, 2011, Schattauer, Stuttgart

(7)Yang JH.,Bhargava P. Et al, Antibiotic-induced changes to the host metabolic environment inhibit drug efficacy and alter immune function, Cell Host & Microbe, online veröffentlicht am 30.11.2017

(8)Hemmer, M. Charlotte, Wierer, Michael, Schachtrup, Kristina, Downes, Michael, Hübner, Norbert, Evans, Ronald M., Uhlenhaut, N. Henriette, „E47 modulates hepatic glucocorticoid action“, Nature Communications, 2019/01/18, Vol. 10, P. 306

(9)Kleinsimon, Susann & Delebinski, Catharina & Kauczor, Gwenda & Jäger, Sebastian & Rolff, Jana & Eggert, Angelika & Seifert, Georg. (2015). Whole mistletoe extract viscumTT has anti-cancer effects in osteosarcoma in vitro and in vivo. Klinische Pädiatrie. 227. 10.1055/s-0035-1550257.

(10)Schad F., Axter j., Kröz M., Matthes H., Steele M.L., Safety of Combined Treatment With Monoclonal Antibodies and Viscum album L Preparations, Integrative Cancer Therapie, Vol 17.1, 2018, 41-51

(11)https://www.aerzteblatt.de/archiv/161076/Lebensqualitaet-von-Patienten-mit-fortgeschrittenem-Pankreaskarzinom-unter-Misteltherapie

(12)Piao B.K., Wang Y. X., Xie G. R., Mansmann U., Matthes H., Beuth J., Lin H.S., Impact of Complementary Mistletoe Extract Treatment on Quality of Life in Breast, Ovarian and Non-small Cell Lung Cancer Patients. A Prospective Randomized Controlled Clinical Trial, Anticancer Research, Vol. 24, 2004, 303-310

(13)https://flexikon.doccheck.com/de/Christrose

(14)Farhadi F, Jahanpour S, Hazem K, Aghbali A, Baradran B, Vahid Pakdel SM. Garlic ((Allium sativum)) Fresh Juice Induces Apoptosis in Human Oral Squamous Cell Carcinoma: The Involvement of Caspase-3, Bax and Bcl-2. J Dent Res Dent Clin Dent Prospects. 2015;9(4):267-73.

(15)Nicastro HL, Ross SA, Milner JA. Garlic and onions: their cancer prevention properties. Cancer Prev Res (Phila). 2015;8(3):181-9.

(16)https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Patientenstudien-mit-Brokkolisprossen.138800.0.html

(17)Béliveau R., Gingras D., „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen Krebs“, 12. Auflage, 2009, Kösel, München

(18)Herr I., Lozanovski V., Houben P., Schemmer P., Büchler M.W., Wien Med Wochenschr (2013) 163:80–88

(19)Nowacki, L., Vigneron, P., Rotellini, L., Cazzola, H., Merlier, F., Prost, E., Ralanairina, R., Gadonna, J.‐P., Rossi, C., and Vayssade, M. (2015) Betanin‐Enriched Red Beetroot (Beta vulgaris L.) Extract Induces Apoptosis and Autophagic Cell Death in MCF‐7 Cells. Phytother. Res., 29: 1964–1973

(20)PDQ Integrative, Alternative, and Complementary Therapies Editorial Board. Medicinal Mushrooms (PDQ®): Health Professional Version. 2017 Oct 6. In: PDQ Cancer Information Summaries [Internet]. Bethesda (MD): National Cancer Institute (US); 2002-. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK401261/

(21)Gesellschaft für Vitalpilzkunde, Vitalpilze, 2006

(22)Wiggins MS, Simonavice EM. Cancer prevention, aerobic capacity, and physical functioning in survivors related to physical activity: a recent review. Cancer Manag Res. 2010;2:157-64. Published 2010 Jun 9.

(23)Knols, Ruud H., Endurance training for cancer patients during and shortly after completion of the anti-cancer treatment, European Review of Aging and Physical Activity, Vol. 10.1, 47-52

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